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Würmer
Technisch gesehen sind Würmer Nachfolger der Viren. Sie können sich selbständig über Netzwerk- und Internetverbindungen von einem Computer zum anderen verbreiten (zum Beispiel per E-Mail). Deshalb treten sie inzwischen deutlich häufiger auf und richten mehr Schaden an als Viren.

Trojaner
Diese Schädlinge tarnen sich als nützliche Hilfsprogramme. In ihnen stecken aber gut getarnte Schadprogramme. Trojaner werden in der Regel vom Computerbesitzer selbst auf den PC überspielt, oft in dem Glauben, eine gute Software im Internet kostenlos ergattert zu haben.

Spionage-Programme („Spyware“)
Sie gelangen oft über Trojaner in den Computer. Ihr Auftrag: Daten sammeln und weiterleiten, mit denen andere Zeitgenossen Geld machen können. Sei es, dass Sie auf Grund der von Ihnen besuchten Internetseiten massenhaft Werbung erhalten oder dass Betrüger mit Ihrer Kreditkartennummer einkaufen.

Hintertür-Programme
Sie erlauben Computergaunern direkten Zugriff auf den Computer bis hin zur Fernsteuerung. So wurde schon mancher unvorsichtige PC-Benutzer zum Massenversender von Werbe-E-Mails.

Betrügerische Einwahlsoftware („Dialer“)
Damit ändern Gauner Ihre Modem-/ISDN-Zugangsdaten so, dass Sie sich über eine möglichst teure Telefonnummer ins Internet einwählen.

Betrügerische E-Mails („Phishing“)
Dies sind keine Schadprogramme, aber höchst gefährlich. Sie gaukeln als Absender etwa Ihre Bank vor und wollen Sie auf fingierte Internetseiten locken. Dort sollen Sie Ihre Konto-Zugangsdaten angeben. Mit den Daten wird dann Ihr Bankkonto geplündert.

 

 

In unserer modernen Welt ist das Leben ohne Internet kaum mehr vorstellbar. Nahezu alle wichtigen Informationen finden sich heute im „Web", das mit seinen reichhaltigen Angeboten von Jung und Alt gleichermaßen zum „Surfen" genutzt wird. Ganz gleich, ob man kabelgebunden oder kabellos im Internet surft, vielfältige Inhalte können betrachtet und heruntergeladen werden oder Geschäfte „Online" erledigt werden. Besonders attraktiv sind heute die „Sozialen Netzwerke". bei denen viele Personen freigiebig einen Großteil ihrer privaten Daten abgeben. Hier lauem auch heute und vor allem in Zukunft eine Reihe von Gefahren, die derzeit noch nicht genau erkennbar sind.

Viele Möglichkeiten sind erst durch die Nutzung der neuen Angebote entstanden. Aber gerade diese neuen Angebote bringen Gefahren mit sich, vor denen sich Nutzerinnen und Nutzer wirksam schützen sollten. Jeder Einzelne sollte darauf achten, nicht die eigene Privatsphäre aufs Spiel zu setzen oder verwundbar für Hackerangriffe zu werden.

   
Diese Daten ermöglichen dann dem Unbekannten z. B. die Plünderung Ihres Bankkontos. Oder Sie werden auf präparierte Internetseiten gelockt, beispielsweise auf eine der eigenen Bank nachempfundenen Webseite. Dort werden Sie zur Eingabe von PIN und TAN veranlasst (Phishing).

Beim Surfen und bei so genannten freien Internetzugängen (z.B. offene WLANs) ist das Sicherheitsrisiko bei der Angabe von persönlichen Daten nicht einzuschätzen. Wegen der nicht nachprüfbaren Sicherheit der verwendeten Systeme und der möglicherweise aktiven Schadsoftware Spyware) sollten Sie keinesfalls persönliche Informationen und Passwörter eingeben.
   
Die Nutzung des Internet birgt Gefahren für den PC, das Tablet, das Smartphone etc. und für Sie. Zum Beispiel kann ohne eigenes Verschulden nur beim bloßen Ansehen einer entsprechend präparierten Internetseite bereits Schadsoftware auf Ihr Gerät übertragen werden, die etwa zukünftig eingegebene Passwörter, Bank-oder Kreditkartendaten bei der Eingabe abgreift und diese an Unbekannte übermittelt (Spyware).    
Werden Sie aktiv, erkennen Sie die beschriebenen Bedrohungen und Angriffe und treffen Sie Vorkehrungen, um die Kontrolle über Ihren eigenen Geräte zu behalten und die .Obem.ahme· durch Angreifer sicher zu verhinderen. Dabei ist es vor allem wichtig, Ihre eigenen Geräte und die dort für die Internetnutzung verwendeten Progranune immer aktuell zu halten und somit die Ausnutzung bekannt gewordener Sicherheitslücken zu verhindern. Nachfolgend finden Sie eine Auflistung derwichtigsten Regeln für sicheres Surfen im Internet. Die Einstellung Ihres Webbrowsers ist dabei sehr wichtig,    

• Installieren und aktivieren Sie eine F1rewall
auf dem PC und aktualisieren Sie diese
regelmässig.
• Installieren und aktivieren Sie ein Anti Virenprogramm
auf PC, Smartphone und Tablet und aktualisieren Sie dieses regelmäßig.
• Laden Sie regelmäßig system-Updates für Ihre Geräte herunter und installieren Sie diese.
• Gehen Sie sorgfältig mit Ihren Benutzernamen und Kennwörtern um. Dazu gehören neben dem Bereich des Online·Bankings auch Zugangsdaten für soziale Netzwerke, Online-Shops und ähnliche Webseiten.
• Löschen Sie Cookies und Flash-Cookies regelmäßig, am besten nach jeder Sitzung. Das automatisierte Löschen kann oftmals im Browser unter Einstellungen ausgewählt werden.

Vermeiden Sie Online-Banking in Internetcaf~
s. Tippen Sie dort generell keine
Passwörter bei der Internetnutzung ein.
• Ändern Sie Ihre Passwörter regelmäßig.
Verwenden Sie mindestens 10 Zeichen
umfassende, sichere Passwörter, bestehend
aus Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen.
Speichern Sie Kennwörter, PlNs und TANs
oder Ihre Kreditkartendaten niemals auf
Ihren Geräten.
• Seien Sie achtsam bei E-Mails mit unbekannten
Anhängen. Löschen Sie verdächtige
E-Mails sofort und ohne sie zu öffnen.
• Laden Sie ausschließlich Programme aus
verttauenswOrdigen Quellen herunter.
• Achten Sie darauf, dass Seiten zum OnlineBanking
oder Internetshops httpsverschlüsselt
sind. Haben Sie hierbei ein
Augenmerk auf https
• in der Adresszeile
und ein geschlossenes Schloss-Symbol in
der Statuszeile des Browsers.

Digitale Zertifikate bescheinigen die
Vertrauenswürdigkeit von Kommunikationspartnern
im Internet. Achten Siez. B.
auf einen grünen oder blauen Balken vor
der Adresszeile im Webbrowser "Firefox".
• Erstellen Sie regelmäßig Sicherungskopien
Ihrer Dateien auf CD-ROM/DVD oder
externen Festplatten, um einem eventuellen
Datenverlust aufgrundeiner Infektion
vorzubeugen.
• Achten Sie bei der Verwendung von Funknetzen
auf die Verschlüsselung Ihrer Kommunikation.
Benutzen Sie mindestens den
WPA2-Standard. Rufen Sie bei der Verwendung
unsicherer Netze keine persönlichen/
sensiblen Daten auf und übertragen Sie
diese nie ungesichert.

   

Quelle:
Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz
und die Informationsfreiheit
Husarenstraße 30
53117 Bonn